Die Kanzel, der Kronleuchter und ein Altaraufsatz stammen aus den Vorgängerbauten von St. Nikolai, die 1880–1881 im neugotischen Stil neu erbaut wurde, und stehen unter Denkmalschutz. Das Gehäuse der ebenfalls 1881 erbauten Orgel an der Westseite stammt von Tischlermeister Eckermann aus Hamburg, das Orgelwerk von Furtwängler und Söhne aus Elze.

Die über 130 Jahre alte Orgel ist im vergangenen Jahrhundert mehrfach von verschiedenen Orgelbauern Norddeutschlands umdisponiert worden, um sie dem jeweiligen musikalischen Zeitgeschmack anzupassen. Die Orgelbauwerkstatt E. Hammer hatte als Nachfolgerin der Erbauerfirma Furtwängler/Hammer die ehrenvolle Aufgabe das historische Instrument technisch aufzubereiten, zu reinigen und klanglich zu überarbeiten. Die Disposition wurde im HW und Pedal nahezu wieder zurückgeführt. Im zweiten Manual hat man sich entschieden, die gewachsene Substanz des Pfeifenwerks im Jetzt-Zustand zu belassen.

Hinzu kam eine denkmalgerechte, optische Aufbereitung des vergoldeten Orgelprospekts.

Disposition

I. Manual

Bordun 16′
Prinzipal 8′
Gambe 8′
Hohlflöte 8′
Quinte 2 2/3′
Octave 2′
Mixtur IV-f

II. Manual

Gedackt 8′
Spitzflöte 4′
Oktave 4′
Waldflöte 2′
Terz 1 3/5′
Dulzian 8′

Pedalwerk

Subbass 16′
Gedacktbass 8′
Choralbass 4′
Posaune 16′

Manualkoppel (durchkoppelnd), Pedalkoppel HW Winddruck 85 mm WS, Stimmung leicht ungleichschwebend für romantische Orgel.