Schöningen


Schöningen

Disposition:
Hauptwerk:
Bordun 16'
Prinzipal 8'
Offenflöte 8'
Gamba 8'
Oktave 4'
Rohrflöte 4'
Mixtur 4f
Trompete 8'
Schwellwerk:
Geigenprinzipal 8'
Konzertflöte 8'
lieblich Gedackt 8'
Salicional 8'
Aeoline 8'
Fugara 4'
Pedalwerk:
Violonbass 16'
Subbass 16'
Gedecktbass 16'
Prinzipalbass 8'
Cello 8'
Spielhilfen: I/Ped, II/Ped, II/I, Oberoktavkoppel I und II, Grund- und Oberoktavkoppel II/I, Rohrwerkabsteller, Kalkant
Die Orgel in der im frühgotischen Stil errichteten Pfarreikirche Maria Hilfe der Christenheit zu Schöningen wurde 1908 von Furtwängler und Hammer erbaut. Sie hat 20 Register, die durch pneumatische Taschenladen angesteuert werden und ist in Hauptwerk, Schwellwerk und Pedalwerk aufgegliedert.
Seit 1975 war die Orgel aufgrund einiger defekter Verschleissteile (poröse Lederbälgchen u.ä) unspielbar geworden und wurde stillgelegt, bis sie 1992 endlich restauriert wurde. Hierbei wurden unter anderem auch verdeckte Schäden, die ein starker Holzwurmbefall innerhalb der Windladen verursachte, beseitigt. Der lange Dornröschenschlaf der Orgel hatte aber auch sein Gutes, denn die romantische Orgel konnte so über die Jahre, in denen Orgeln häufig barockisiert wurden, im vollständigen und unveränderten Zustand erhalten werden.

Die Orgel wurde 2011 einer gründlichen Reinigung und Instandsetzung unterzogen. Inzwischen entstandener Schimmelbefall an sämtlichen Holzteilen im Inneren der Orgel konnte erfolgreich beseitigt werden. Die stehenden Taschen wurden überarbeitet und mit neuen Lederscheiben versehen. Für die Trompete 8' wurden teilweise neue Zungen angefertigt und das Register wurde neu intoniert, sodass sie sich nun gut in das restliche Hauptwerk einfügt. Die Kalkantenanlage ist voll einsatzbereit.


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