Schnega


Schnega

Disposition:
Hauptwerk:
Prinzipal 8'
Gambe 8'
Gedackt 8'
Oktave 4'
Zartflöte 4'
Nasat 2 2/3'
Oktave 2'
Mixtur 3-4-fach
Trompete 8'
Rückpositiv:
Holzgedackt 8'
Principal 4'
Rohrflöte 4'
Waldflöte 2''
Sesquialtera 2-fach
Scharf 3-fach
Pedalwerk:
Subbaß 16'
Oktavbaß 8'
Gedacktbaß
Oktave 4'
Trompete 8'
Spielhilfen: 3 Koppeln, Tremulant
Die Orgel (II/20) wurde 1983 mit optischen und klanglichen Elementen des spätromantischen Vorgängerinstrumentes (Furtwängler & Hammer) weitgehend neu gebaut; man verwendete allerdings einige Register aus der Vorgängerorgel. Auch die frühere Gehäusefront wurde übernommen, der vorherige Blindprospekt wurde jedoch zum Klingen gebracht. Außerdem kam noch ein ganz neuer Teil hinzu: in die Emporenbrüstung stellte man damals ein Rückpositiv, das den Klang besser in den Kirchenraum hinein transportieren sollte.
Diese Überlegungen waren durchaus reizvoll und gaben der Orgel ein besonderes Aussehen. Die klangliche Verbindung der alten und neuen Orgelteile war damals allerdings nicht ganz so überzeugend gelungen. Manche Klangfarben mischten sich einfach nicht mit anderen, einiges wirkte zu spitz oder übertrieben scharf.

Nach der Instandsetzung im Jahr 2012 sieht die Orgel zwar genauso aus wie zuvor – aber klanglich wurde viel verändert: mit viel Fingerspitzengefühl wurden die Teilwerke der Orgel klanglich zueinander gebracht, sodass daraus eine neue Einheit entstand.


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