Die historische Entwicklung unserer Orgelbauwerkstatt

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1838: Ph. Furtwängler

1838: Ph. Furtwängler


Philipp Furtwängler

Philipp Furtwängler, geb. am 6. April 1800, gründete im Jahre 1838 die Firma: Ph. Furtwängler.


Er war von Beruf zunächst Uhrenhändler, dann Turmuhrenmacher und wurde durch Heirat 1826 sesshaft in Elze bei Hannover.

Der Ehevertrag nannte bereits Orgelteile in Reparatur bei ihm in der Werkstatt. Denn seine Wege zur Turmuhr führten an den mechanischen Orgeln vorbei, deren Störungen er zu beheben wusste. Sein Interesse als Mechanikus wurde durch die gelegentlichen Reparaturen so sehr geweckt, dass er sich für den Orgelbau entschied und 1838 sein Gewerbe im Amtsgericht Elze anmeldete.

1854 nahm Philipp Furtwängler seinen ältesten Sohn Wilhelm in die Firma auf und gab ihr den Namen: Ph. Furtwängler & Sohn. 1862 wurde auch der jüngste Sohn Pius Orgelbauer. Der Firmenname lautete nun: Ph. Furtwängler & Söhne

Philipp Furtwängler starb am 9. Juli 1867. Sein Leben war erfüllt mit dem Aufbau der Orgelwerkstatt, in der er zuletzt etwa 15 Gesellen beschäftigte.


Weil die Linie Furtwängler ohne Erben blieb, holte Pius Furtwängler nach dem Tode seines Bruders Wilhelm, im Jahre 1883, den bekannten Orgelbauer Adolf Hammer als Teilhaber zu sich in die Firma. Dessen Bedingung war jedoch, die Verlegung der Werkstatt von Elze in die Stadt Hannover.